Soziales

Schluss mit dem sozialen Experiment Seit Jahren ´genießt´ Hagen im gesamten Umland einen katastrophalen Ruf. Armut, Sucht, fehlende Bildung, Müllberge und fehlende Integration. Ein Brennglas der Gesellschaft, welche mit Hartz4-Sanktionen, einem aufgemotzten Ordnungsamt, Mülldetektiven und verkürzten Therapiezeiten bei Süchtigen immer repressiver auf komplexe Problemlagen reagiert. Wir sind der Meinung, dass die bisherige Politik keinen Ausweg aus den hausgemachten Problemen bietet. Wir wollen weg von Hartz4 und bildungsfernen Schichten, die im ewig gleichen Kreislauf gefangen sind. Wir setzen uns für ein bedingungsloses Grundeinkommen, mehr Sozialarbeiter und bessere Bildungs- und Hilfsangebote ein.

Schulsozialarbeit
Mit Gruppen stärkenden Angeboten, Demokratiebildung und Antimobbingarbeit ist die Schulsozialarbeit völlig überlastet, weil es für diese wichtige Arbeit immer weniger zu besetzende Stellen gibt. Deshalb fordern wir mehr Sozialarbeiter*Innen an den Schulen, damit kein Kind zurückbleibt.

Ehrenamt stärken
Es gibt in Hagen viele Menschen, die bereit sind, sich für die Stadt und ihre Mitmenschen einzusetzen. Viele dieser engagierten Menschen fühlen sich häufig allein gelassen, weil ihnen die Netzwerke fehlen. Wir werden diese Netzwerke etablieren, diese wertvollen Menschen unterstützen und offensiv für wichtige Projekte in Hagen werben. Außerdem sollen für diese Projekte niedrigschwellig Gelder, beispielsweise für Material, Bier etc. zur Verfügung gestellt werden.

Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
Hagen ist eine einkommensschwache Stadt, in der zu viele Menschen und Familien vom Jobcenter abhängig sind. Das wollen wir ändern. Eine vielversprechende Alternative ist die eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Eines von Hagens sehr wenigen Aushängeschildern ist die Fernuniversität, und sie ist, gemessen an der Zahl der eingeschriebenen Studierenden, die größte Uni Deutschlands. Hier könnte zu positiven und negativen Effekten eines solchen Grundeinkommens geforscht werden.

Sozialticket
Angesichts der Überschreitung von Feinstaubwerten und einem menschengemachten Klimawandel ist der Ausbau des ÖPNV unerlässlich. Gleichzeitig muss er für alle bezahlbar sein. Dies ist in Hagen nicht der Fall. Das Sozialticket in Hagen kostet 38,80 Euro. Allerdings sind für Hartz4- Beziehende in ihrem Regelsatz lediglich zwischen 20,75 Euro und 35,99 Euro für Verkehr vorgesehen. Und dabei sind Bordellbesuche noch nicht einmal mit berücksichtigt. Der ÖPNV muss kostenlos sein. Bis dahin darf ein Sozialticket, insbesondere für Menschen in der Grundsicherung, nicht mehr kosten, als im Regelsatz vorgesehen ist.

Gefängnisbus fürs Schwarzfahren
Da das Sozialticket in Hagen mit 38,80 Euro teilweise deutlich über dem liegt, was im Hartz4-Satz dafür vorgesehen ist, sind gerade arme Menschen häufig dazu gezwungen, schwarz zu fahren. Da die vielen Schwarzfahrenden die teuren Gefängniszellen für echte Straftäter blockieren, fordern wir einen Gefängnisbus für Schwarzfahrende. Diese Gefängnisbusse fahren wie der normale Linienverkehr, nur darf hier niemand mit einem Ticket einsteigen. So schlagen wir direkt drei Fliegen mit einer Klappe. Arme Menschen müssen nicht für den ÖPNV zahlen und kommen an ihr Ziel. Zeitgleich können sie im Bus direkt die Strafe für ihr schändliches Verbrechen absitzen, und wir sparen uns teure Gefängniskosten.

GEW an die Leine nehmen
Die GEW scheint sich zu weigern, Menschen aus Südosteuropa in ihren Wohnungen unterzubringen. Das treibt die meist armen Menschen in die Hände von windigen Miethaien. Wenn allerdings selbst ein Miethai den Menschen trotzdem noch mehr hilft als eine städtische Genossenschaft, erzürnt das die Schreibenden dieses Textes so sehr, dass dieser Text ausschließlich mit beiden Mittelfingern geschrieben wurde. Kapische?

Hagen (Stadt für Neuanfang)
Wir möchten Kinder – und Jugendwohngruppen aus Hagen animieren, sich in ein Register einzutragen, worauf ausschließlich Jugendamtsmitarbeiter sowie auszubildende Erzieher o.ä Zugriff haben. So können sie mit Wohngruppen schneller und leichter in Kontakt treten und Hagen als Vorbild in Sachen Kinder und Jugendschutz (Stadt für einen Neuanfang) etablieren. Auf Anonymität angewiesene Wohngruppen, wie etwa Schutzwohngruppen, sind hiervon selbstverständlich auszuschließen.

Hagen und der Müll…..eine unendliche Geschichte.
Wir wollen und fordern – absolut unsatirisch – :

1) Müllgebühren runter!
2) mindestens 3 Glas- bzw. Altpapiercontainer pro Stadtteil!
3) Verdreifachung der Leerungsintervalle!
4) pro Jahr/pro Haushalt zweimal Sperrmüllabfuhr kostenlos!
5) reißfeste gelbe Säcke!
6) Wastewatchers zu Wastekollectors!
7) HEB entmüllen!