Umwelt & Tierschutz

Wir setzen uns für Tier- und Umweltschutz ein. Aber nicht wie andere Parteien, die es nur vorgeben, um dann das Gegenteil machen. Wir machen es richtig und melden verschiedene Demonstrationen an oder planen diverse Aktionen für Insekten, Tiere und Pflanzen. Dazu empfehlen wir, einen Blick in unsere SocialMedia-Kanäle zu werfen, in denen wir unsere Aktionen präsentieren. Nachfolgend führen wir ein paar unserer Ideen für Hagen an.

Lichtverschmutzung
Lichtsmog stört die Ökosysteme und macht auch uns Menschen krank. Aus dem Weltraum lässt sich Nacht für Nacht eine große Lightshow beobachten.  Wer jedoch von unten nach oben schaut, sieht oft nichts. Sternschnuppen über Hagen? Fehlanzeige! Dies wollen wir ändern und fordern ein neues und sehr gutes Lichtkonzept! Ein Lichtkonzept, das Tiere und Insekten und uns Menschen schont. Denn der bisherige Zustand ist mitverantwortlich für das Vogel- und Insektensterben. Überflüssige Beleuchtung schalten wir ab. Ein schöner Sternenhimmel ist auch in Hagen möglich. Und die gesparten Energiekosten geben wir an unsere Bürgerinnen und Bürger weiter.

Renaturalisierung
Durch die verfehlte Politik der Vergangenheit sehen unsere Wälder… ehm, bescheiden aus. Die profitorientierten Monokulturen waren ein gefundenes Fressen für den Borkenkäfer, der sich in einem intakten Wald nicht so ungehemmt hätte vermehren können. Die sich häufenden Dürreperioden geben den verbleibenden Nadelbäumen den Rest, was überall in der näheren Umgebung beobachtet werden kann. Zurück bleiben ein übersäuerter Nadelboden und verdorrtes Unterholz, wo kaum noch etwas wächst. Von der akuten Waldbrandgefahr ganz zu schweigen! Und anstatt das Thema anzugehen, lassen unsere “Politiker” weiter Nadelbäume pflanzen oder wahlweise Schatten spendende Bäume – wie Anfang August im Karweg geschehen – enthaupten. So einen Schwachsinn können wir uns tatsächlich nicht ausdenken und fordern daher endlich eine sehr gute Renaturalisierung der Wälder!

Selbstversorger
Corona hat es gezeigt. Wir sind abhängig von Nahrungslieferungen aus anderen Ländern. Aber warum eigentlich? Viele Gemüsesorten wachsen auch hier. Daher wollen wir Projekte fördern, die den regionalen Anbau begünstigen und eine sehr gute Selbstversorgerstadt werden! Wir werden Brachflächen in Hagen umwidmen zu “urban-farming” Arrealen, die von Hagener*innen für den Anbau von heimischem Gemüse oder Obst genutzt werden können und dadurch z.B. wieder den Wochenmarkt stärken. Natürlich soll sich das Angebot im Supermarkt nicht ändern. Aber durch die regionale Produktion sind wir auch ohne importierte Zwiebeln aus Neuseeland in der Lage, unsere Selbstversorgung voranzutreiben.Zusätzlich haben regionale Lebensmittel durch kurze Transportwege eine sehr gute CO2-Bilanz.
Jagdgesetze
Waldtiere im Winter füttern, um diese im Frühling zu schießen? Füchse jagen, obwohl es auch ohne Jagd funktionieren würde? In das Ökosystem eingreifen und sich über den Rückgang heimischer Arten wundern? Wir sagen: Schluss mit dem Jägerlatein! Wir werden uns bei dem Thema ´Jagd´ allein auf wissenschaftliche Fakten stützen und guten Beispielen folgen. Luxemburg z.B. feiert das sechste Jahr ohne Fuchsjagd, und in Deutschland werden jährlich über 500.000 Füchse geschossen – mit den entsprechenden Folgen für das Ökosystem Wald, das, s.o., ohnehin auf dem absteigenden Ast ist …Deswegen wollen wir hier eine sehr gute Jagdpolitik umsetzen und dabei nicht nur auf die “Meinungen” der Jäger hören.

Einfach mal wachsen lassen
Hagen gibt viel Geld aus, um Wiesen, Büsche und sogenanntes Begleitgrün im Zaum zu halten. Bei Flächen, an denen sich Menschen aufhalten, können wir das nachvollziehen.  Aber warum dort, wo sich nie jemand aufhält? Unsere Forderung lautet daher: “Einfach mal wachsen lassen!” Das ist nicht nur gut für Insekten. Auch die selten gewordenen heimischen Amphibien, Vögel und kleinen Tiere wie Igel oder Feldhamster profitieren von blühenden Wiesen & wucherndem Grün. Eingriffe in die Natur? Nur so viel wie nötig, & so wenig wie möglich! Stattdessen Geld sparen und der Natur ihren Lauf lassen. Für eine sehr gute “einfach mal wachsen lassen” Politik. Übrigens: Auch Ballons steigen lassen ist NICHT sehr gut. Das gilt auch für Hochzeiten oder Einweihungsfeiern. Weder für Tiere noch für unsere Böden.

Tschüss Steingärten
Dass Schottergärten verboten sind, ist den meisten Menschen nicht bewusst. Jede unserer Landesbauordnungen beinhaltet einen Paragraphen, nach dem die nicht überbauten Flächen bebauter Grundstücke ausdrücklich zu bepflanzen oder zu begrünen sind. Die Steinwüsten erfüllen diese Auflage nicht, und sie beleidigen unsere Augen! Auch hier gilt: Kontrolle und Sanktion! Wir wollen, dass die Mitarbeiter des Ordnungsamts zum Wohl der Natur und zur Verschönerung unserer Stadt die Steinwüstenanleger freundlich aber bestimmt auf das Verbot hinweisen und dass solche “Gärten” nach einer angemessen Frist verschwinden müssen.

Regional und Vegan
In Kantinen oder Restaurants werden noch immer viele ökologisch unvorteilhafte Lebensmittel verarbeitet. Fleisch soll natürlich nicht aus dem Sortiment verschwinden. Aber in Anbetracht der daraus entstehenden Umweltschäden sollte das Angebot angepasst werden. Wir stellen uns zum Beispiel ein Konzept vor, in dem die Gastronomie mindestens 10% vegane Hauptgerichte anbietet. Am besten fänden wir natürlich Speisekarten, die zu 1/3 aus Fleisch, 1/3 vegetarischen und 1/3 veganen Gerichten bestehen. Dazu möchten wir mit der Gastronomie in Hagen reden und eine sehr gute Lösung für Mensch und Umwelt finden.