Verkehr und Infrastruktur

Jeder Mensch muss irgendwann von Punkt A nach Punkt B gelangen. Deshalb werden wir – ganz im Sinne des Umweltschutzes – das Angebot des ÖPNV massiv und spürbar für alle verbessern. Allerdings birgt diese bequeme Art zu reisen auch Probleme. Wir wissen, wovon wir sprechen. Und deshalb werden wir neue Ideen liefern, die zur Diskussion anregen und sofort und ohne Einschränkungen umgesetzt werden können. Für eine sehr gute Verkehrspolitik!

Besserer ÖPNV zur Rush-Hour!
Busse sind vor allem zu Rush-Hour-Zeiten rappelvoll. Täglich ist zu beobachten, wie sich Pendler und Schüler den knappen Platz streitig machen. Daher unsere Forderung: Mehr Busse zur Rush-Hour! Weiterhin sind wir für Verkehrserziehungsmaßnahmen in den Schulen, sowie Busbegleiter, die auf bestimmte Regeln hinweisen, wie z.B., dass Rucksäcke auf dem Boden abgestellt werden müssen. Die haben auf den begrenzten Sitzplätzen nichts zu suchen. Zusätzlich sollen die Absprachen der Schulen mit der Hagener Straßenbahn AG verbessert werden, damit abzusehen ist, wer wann und wohin gefahren werden muss. So kann auch vermieden werden, dass überfürsorgliche Eltern ihre Kinder in die Schule fahren.
Höher gelegene Gebiete besser erschließen!
Wer auf einer der Hagener Anhöhen wohnt, hat zwar eine schöne Aussicht, dafür i.d.R. aber auch eine schlechtere Busanbindung. Hat man einen der wenigen Busse nach oben verpasst, muss bergauf gegangen werden. Dies ist vor allem für bewegungseingeschränkte, ältere und faule Mitmenschen ein Problem. Wir fordern den stärkeren Einsatz von Mini-Bussen oder WhatsApp-Sammel-Taxen, die in regelmäßigen Abständen verkehren und für Inhaber von Monatskarten kostenlos sind. Zudem könnte darüber nachgedacht werden, Seilbahnen zu bauen, die die Stadtteile miteinander verbinden und ein ruhiges, stressloses Reisen innerhalb der Stadt – und mit schöner Aussicht – ermöglichen.
Pendlerbewegungen
Wer freiwillig viel Geld für Verspätungen, Ausfälle und nervende Mitreisende ausgibt, muss stark masochistisch veranlagt oder halt auf Bus und Bahn angewiesen sein. Damit Pendler den Schritt zum ÖPNV wagen, muss dieser attraktiver und preiswerter werden. Zusätzlich verdienen Besitzer von Zeitfahrkarten bessere Rechte bei Verspätungen. Unser `EinfachWeiter-Ticket´ soll auch für Fahrten in den Westfalentarif eingesetzt werden können, und bestimmte IC- & ICE-Linien sollen für Berufspendler freigegeben werden.
Bahnhof in Kabel
Hagen-Kabel muss wieder an das Netz der Deutschen Bahn angeschlossen werden. Zur Zeit brettert dort die Regionalbahn nach Hohenlimburg munter durch. Wir planen den schon bestehenden Bahnsteig zu reaktivieren und den Bahnhof an das Busnetz anzuschließen.
Verkehrsüberwachung
Nicht nur auf dem Graf-von-Galen-Ring wird gerne mal das Warnblinklicht angemacht und in zweiter Reihe geparkt. Andere Verkehrsteilnehmer werden hierdurch an ihrer freien Fahrt gehindert, und es kommt zu unnötigen Stauungen. Dieses Delikt ist kein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, aber wir wollen, dass dieses ignorante Fehlverhalten konsequent geahndet wird. Weitere Probleme verursachen Fahrzeuge, die Bürgersteige oder Radwege – so vorhanden – blockieren. Auch hier sind permanente Kontrollen und schmerzhafte Bußgelder unerlässlich. Wer partout nicht hören will, der muss eben fühlen, und deshalb dürfen wiederholt falsch geparkte Autos umgehend von örtlichen Metallschrottsammlern zur weiteren Verwertung abgeschleppt werden. Bei SUV’s machen wir übrigens eine Ausnahme: sie dürfen überall und jederzeit abgeschleppt werden, ob sie nun richtig parken oder nur an einer roten Ampel warten. Zwinkersmiley
Radwege
Hagen ist nachweislich eine extrem fahrradunfreundliche Stadt mit gefährlichen Radwegen, die zum Teil im Nirgendwo enden.Wir wollen massive Investitionen in das bestehende Radwegenetz, damit das Radfahren in Hagen sicherer und angenehmer wird. Der Kreisverband plant eine “Survival”-Radtour durch Hagen, auf der mit möglichst wenigen Toten versucht wird, von West nach Ost zu kommen. Dabei soll das gesamte Radwegenetz unter die Lupe genommen werden. Freiwillige Mitradelnde sind herzlich eingeladen!
Radstationen an Bahnhöfen
In diversen Städten sind Radstationen, wo (E-)Fahrräder ausgeliehen und repariert werden können, inzwischen zur Normalität geworden. Sie befinden sich meist in direkter Nähe zum Bahnhof, sodass Pendler ihre Fahrräder dort sicher abstellen und mit dem Zug weiterfahren können. Diese Radstationen müssen auch in Hagen gebaut werden! Am Hagener Hauptbahnhof müssen hierfür die mit Taubenkot und Urin beschmutzten Fahrradständer unverzüglich weichen!
Ladesäuleinfrastruktur
Verkehrswende rufen kann jeder. Wir, Die PARTEI, packen das Problem an der Wurzel und fordern eine flächendeckende und intelligente Ladeinfrastruktur. Denn wo keine Ladesäulen vorhanden sind, da wird sich das Angebot auch niemals den zukünftigen Herausforderungen anpassen können. Deshalb fordern wir mindestens eine Ladesäule für jede Straße! Wenn dieses Ziel nicht erfüllt werden kann, dann machen wir die Straße ganz einfach komplett autofrei.